Coaching und Therapie – was ist der Unterschied?

Coaching richtet sich an Menschen, die persönliche oder berufliche Anliegen reflektieren, Veränderungen gestalten oder sich weiterentwickeln möchten. Es unterstützt dabei, Ziele zu klären, eigene Ressourcen zu nutzen, neue Perspektiven zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Psychotherapie dient der professionellen Behandlung psychischer Erkrankungen und psychischer Beschwerden. Sie wird von entsprechend qualifizierten Fachpersonen durchgeführt und kann sich unter anderem mit belastenden Erfahrungen, psychischen Symptomen, Verhaltens- und Beziehungsmustern sowie deren Behandlung auseinandersetzen.

Coaching und Psychotherapie lassen sich dabei nicht allein durch die behandelten Themen voneinander unterscheiden. Auch im Coaching können beispielsweise Emotionen, persönliche Muster oder biografische Erfahrungen eine Rolle spielen. Entscheidend sind der Auftrag, das Ziel und der professionelle Rahmen der Begleitung.

Coaching ersetzt keine Psychotherapie. Bei psychischen Beschwerden, die einer fachlichen Abklärung oder Behandlung bedürfen, ist eine entsprechend qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachperson die richtige Anlaufstelle.

Coaching kann eine Psychotherapie in Absprache mit den beteiligten Fachpersonen ergänzen, wenn ein eigenständiges Coaching-Anliegen besteht – beispielsweise im Zusammenhang mit beruflicher Entwicklung, konkreten Zielen oder der Gestaltung von Veränderungsprozessen.

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